Sonstiges – Urlaub in Wien & Budapest Teil 1

Hallo :)

Es werden demnächst ein paar längere Einträge folgen, weil ich gerade im Urlaub in Wien und Budapest war und euch gerne davon erzählen würde. Ich bin am 12.10. los nach Wien gefahren, am 14. abends weiter nach Budapest und am 21. wieder nach Hause.

Wien

Nachdem wir nach 7 Stunden Fahrt im Hotel angekommen sind, war es bereits dunkel. Aber kaum haben wir eingecheckt, fängt auch schon das erste kleine Abenteuer an: Das Apartment im Hotel finden. Klingt eigentlich nicht weiter schwierig, aber glaubt mir, dieses Hotel ist das reinste Labyrinth. Die Wegbeschreibung an der Rezeption war folgende: „Sie haben Zimmer Nummer 19, da müssen sie mit dem Aufzug in den zweiten Stock fahren, weiter fährt er leider nicht, weil es ein altes Gebäude ist, sie müssen dann nach rechts durch eine grüne Tür in das Stiegenhaus gehen, dann noch mal zwei Stockwerke nach oben.“ So weit, so gut. Wir fahren also mit dem Aufzug zwei Stockwerke nach oben und laufen dann nach rechts durch eine grüne Tür. Dort fanden wir uns dann in einem Treppenhaus wieder und sind die zwei Stockwerke dann brav hochgestiefelt. Oben angekommen haben wir aber vergeblich nach einer Nummer 19 gesucht, die gab es da nicht. Und auch sonst keine Zahl, die vermuten ließ, dass wir auch nur annähernd am richtigen Ort waren.

Also wieder ein Stockwerk nach unten, suchen, noch eins weiter nach unten gehen. Da waren wir ja mit dem Aufzug angekommen. Also nochmal weiter nach unten, vielleicht hat sich die Dame an der Rezeption ja vertan. Aber auch da war nichts. Langsam am verzweifeln suchen wir den Aufzug – mehr oder weniger erfolgreich. Ich frage mich, ob es schon mal jemandem gelungen ist, sich in einem Hotel zu verirren. Okay, eigentlich sollte ich mich fragen, ob es schon mal jemandem gelungen ist, sich in diesem Hotel nicht zu verirren. Irgendwann haben wir dann den Aufzug gefunden und sind einfach mal nach links durch eine weitere grüne Tür gelaufen, dem Gang dahinter um drei Ecken nach links gefolgt, durch eine weitere Tür in ein anderes Treppenhaus, zwei Stockwerke nach oben gelaufen und den Gang entlang. Und das war dann endlich richtig.

So, nun zu Wien. Die Hauptattraktionen waren für uns irgendwie nicht (nur) die schönen alten Gebäude, sondern Straßenschilder und Mülleimer. Wir waren nämlich auf der Suche nach einem Parkplatz vor dem Hotel, bei dem man möglichst nichts bezahlen musste oder ab einer bestimmten Uhrzeit im Halteverbot stand. Das tolle daran: Alle 30 Meter war ein anderes Parkschild, andere Zeiten, andere Daten, andere Bedingen, bei manchen musste man nur bezahlen, bei anderen ging gar nichts, mal durfte man nur Mo-Fr. 16-19 Uhr nicht dort stehen, mal Mo-So von 8-20 Uhr nicht, dann wieder Samstags anders und Sonntag war egal und und und. Das alles haben wir auf hundert Metern Straße gefunden. Ist das nicht unglaublich?

Die Mülleimer: Das finde ich eine lustige Idee. Die Wiener haben auf all ihre Mülleimer der Stadt Sprüche drauf geklebt, wie z.B. „Bin für jeden Dreck zu haben“, „Ihre Papiere, bitte!“, „Bitte Füttern“ oder „Gib meinem Hängen einen Sinn“ .

Wir sind nun also zwei Tage lang in Wien herum gelaufen. Und ich muss sagen: Wien ist wirklich toll. Eine wunderschöne Stadt. Man sieht überall tolle alte Gebäude, wirklich sehr schön, aber es gibt auch Parks, wirklich toll. Vollkommen begeistert hat mich Wien, als  wir durch einen Park gelaufen sind und dort auf einem großen Platz Studenten Skateboard gefahren sind, andere hatten Lautsprecher mit und sind zu der Musik Inliner gefahren. Und wie! Allein das Skateboard & Inlinerfahren und die Musik finde ich toll, so richtig toll, das ist so meine Vorstellung von einer perfekten Studentenzeit, wenn man so eine Park hat (jaja), aber die sind so genial Inliner gefahren! Die müssen das schon Jahre lang jeden Tag machen.

Sie hatten so kleine Plastikbecher in zwei Reihen aufgestellt und sind dann da durchgefahren und das sah echt super aus, richtig professionell. Vor allem ein Jüngerer hat mich umgehauen. Weil bei ihm sah das so aus, als würde er mit Schlittschuhen auf Eis laufen, es sah wirklich genauso aus wie Eiskunstläufer auf einem Internationalen Turnier, bei denen nur die Besten der Besten sind, wie er da gefahren ist… einmal hat er sogar mit den Inlinern Pirouetten gemacht, ungefähr 15 am Stück und richtig schnell und es sah einfach elegant aus, und alles fließend wie Wasser… Ok, also ich fand es jedenfalls toll.

Ansonsten haben wir auch auf den Ampeln für Blinde zum Fühlen die Beschreibung der Straße gesehen (ein Kasten auf der linken Seite des senkrechten Strichs: Eine Autospur von links. Zwei Striche: Bahngleise. Zwei Punkte: Fahrradweg. Und mehr.). Wien ist übrigens in Bezirke eingeteilt, wir waren in Bezirk 2, sind aber mit der Bahn auch in die umliegenden Bezirke gefahren. Man kommt in Wien sehr gut mit der Bahn überall hin.

Ok, das war es auch zu Wien, eine sehr schöne Stadt, es lohnt sich dort mal hinzugehen. Wir hatten jetzt nur zwei Tage dort, das war ein bisschen wenig, um Wien zu erkunden, aber das Wichtigste haben wir hoffentlich gesehen.

Liebe Grüße

eure An :)

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