Sonstiges – Urlaub in Wien & Budapest Teil 2

So, jetzt geht es weiter mit

Budapest

Nachdem ich die Fahrt durch Budapest bis zu unserem Hotel verschlafen hatte, war also dieses nun der erste Eindruck von Budapest für mich. Wir waren in dem Hotel Adina, wirklich sehr schön, auch nobel, und trotzdem preiswert, wie so ziemlich alles in Ungarn im Vergleich zu Deutschland. Dort zahlt man mit Ungarischen Forint (HUF), und ein Euro entspricht 300 HUF. Wir sind dann in der Woche, die wir da waren, überall mit der Metro hingefahren (war nur ca. 400 Meter vom Hotel aus), auch wenn sich das Ticket kaufen und zurechtfinden am Anfang als ziemlich schwierig erwies. Denn verstanden haben wir eben einfach gar nichts und leider sprechen dort auch nur sehr wenige überhaupt Englisch, und selbst wenn man es dann mal schafft, mit jemandem zu kommunizieren, bringt es einem auch nichts, wenn er dir den Namen der Endstation sagt, denn allein durch die Aussprache kann man das noch lange nicht geschrieben erkennen… :D

Wir sind auch viel durch die Stadt gelaufen, auch an der Donau, die Budapest ja in Buda und Pest teil, entlang. Es gibt immer wieder sehr schöne alte Gebäude, allerdings direkt daneben auch wieder ziemlich heruntergekommene alte Gebäude. Z.B. direkt neben einem sehr bekannten und angesehen Hotel war ein Gebäude mit ganz vielen kaputten Fensterläden, oder neben der riesigen Synagoge total heruntergekommene Häuser. Naja. Wir haben dann auch so eine Hop On Hop Off Tour gemacht, bei der man 48 Stunden lang einfach in den Bus ein und aus steigen konnte, die sind alle halbe Stunde gefahren und hatten dann auch Kopfhörer mit Audioguide in 20 verschiedenen Sprachen.

Das Parlament haben wir uns auch angeschaut, das ist wirklich ein riesiges, wunderschönes Gebäude mit viiiel Gold und wirklich sehr schön, da sollte man unbedingt gewesen sein, wenn man in Budapest ist. Zum Reinkommen musste man allerdings erst mal durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen und wurde bei der Führung (auch in Deutsch, Englisch , Spanisch – mindestens) auch von einem Wachmann begleitet, der darauf geachtet hat, dass man auch ja nicht stehen bleibt, oder dass eine abzweigende Tür auch ja verschlossen ist, bevor die Gruppe weitergehen darf. Aber gut.

Ansonsten ist auch die bereits erwähnte Synagoge zumindest von außen sehr schön, die Führung war uns mit 9€ zu teuer. Auch sehenswert sind die Zitadelle oben auf einem Berg, von dem aus man eine fantastische Sicht über Budapest hat, die Kettenbrücke, das Schloss Schönbrunn, das New York Café (Das weltschönste Café) und die Magaretheninsel (oder wie man die auch schreiben mag). Die Insel ist wirklich schön, mitten in der Donau, kann man aber draufgehen, 2,5 Kilometer lang, 600 Meter breit, sehr schön. Auch eine schöne Abwechslung, da es in Budapest leider kaum Grün gibt, das war in Wien doch sehr viel schöner.

An meinem Geburtstag waren wir dann beim Schloss von Sissi in Gödöllö (:D), das aber leider eine Enttäuschung war, es gab nur den Frontteil und einen sehr schmucklosen Garten, der Rest war verhüllt, weil noch nicht renoviert. Denen fehlte einfach das Geld. Allerdings brauchen sie sich nicht über fehlende Besucher wundern, den Eingang haben wir nämlich auch erst mal lange nicht gefunden. Am Abend waren wir dann in einer Therme, wunderschön! Es gab Innenbecken mit Gradzahlen von 20°C bis 38°C, zwei Saunaräume (in die man ohne Handtuch mit Bikini/Badehose geht) mit 50-60°C und 60-70°C (hier war ich das erste Mal in einer Sauna, ist gar nicht so schlimm, nur das Atmen ist, wenn man es nicht gewohnt ist, erst mal ziemlich unangenehm…). Und dann gab es noch Außenbecken, darunter ein Schwimmerbecken, in das man aber nur mit Badekappe durfte. Aber draußen war es wirklich wunderschön. Das ist dann sozusagen im Innenhof eines tollen Schlosses, und wir waren abends da, das heißt die Lampen waren an und haben das Gebäude mit weichem, gelben Licht bestrahlt, im Wasser gab es bunte Lichter, die ihre Farbe verändert haben, wirklich toll. War zwar nicht ganz billig, aber wunderschön. Das können sich allerdings nur Touristen und die Oberschicht Budapests leisten. Die Unterschiede waren schon extrem: Wir haben zwei Ferraris durch die Stadt fahren sehen, neue Modelle, dagegen aber auch einige Obdachlose…

Und was noch als typisch „budapestisch“ bei mir in Erinnerung geblieben ist, sind die ganzen verschiedenen Polizei- und Krankenwagen, in total unterschiedlichen Farben, und ihre Sirenen, ich glaube ich habe fünf unterschiedliche Sirenentöne gehört. Aber durchgehend! Man hat eigentlich die ganze Zeit nur Sirenen gehört. Aber gut, in Budapest leben ja auch 2 Millionen Menschen. Was einem aber gar nicht mal so auffällt, also besonders voll ist es auf den Straßen und Wegen oder auch auf der Insel nicht.

Also sowohl Wien als auch Budapest sind sehr schöne Städte, die man gesehen haben sollte, allerdings finde ich persönlich doch Wien schöner, weil die Gebäude besser erhalten bzw. restauriert sind und es schöne Parks und Grünanlagen gibt, ist aber eben auch teurer.

So, das war’s zu meinem Urlaub!

Liebe Grüße

eure An :)

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