Schauspielen – Performance Workshop

Hallo!

Ich war gestern bei einem Performance Workshop (Über den Jugendclub des Theaters, in dem ich bin). Der ging von 12 Uhr bis 18 Uhr (halbe Stunde Mittagspause) und hat echt Spaß gemacht. Dabei ging es ja nicht darum, eine Rolle zu spielen, sondern man selbst zu sein. Wir haben eben erst so Aufwärm- und Namen-lern-Spielchen gemacht, dann haben wir losgelegt.

Z.B. sollte sich jeder vor die Gruppe (wir waren 11 Jugendliche, die meisten so 16-18) stellen und spontan 5 Fragen stellen, die ihn / sie wirklich interessieren – über sich selbst, das Leben, die Welt – was auch immer. Dabei hat ein Mädchen sogar angefangen zu weinen – es hatte irgendetwas mit dem Tod einer Person, die ihr wohl sehr nahe stand, zu tun – mir kam es so vor, als hätte sie Schuldgefühle, obwohl sie nichts für den Tod dieser Person konnte. Das war natürlich traurig, aber andererseits auch toll, weil das eben gezeigt hat, wie sehr wir uns auf diese Übungen, auf die anderen eingelassen haben, wie sehr wir uns dort vor diesen „fremden“ Personen geöffnet haben.

Dann haben wir alle (gleichzeitig) je 5 Minuten Fragen aufgeschrieben und „Ich bin nicht… / Ich bin kein/-e…“-Sätze (Statement). Davon haben wir jeweils sieben ausgesucht, und immer ein einem von uns ausgesuchten Punkt im Raum und einer von uns ausgesuchten Handlung zugeordnet. Das haben wir dann erst mal alle für uns ausprobiert und dann in 5er bzw. 6er Gruppen oder auch alle zusammen „vorgeführt“ – jeweils unter dem Aspekt der Frage oder des Statements.

Dann haben wir noch so Sachen gemacht, wie dass einer eine seiner Fragen gestellt hat und die anderen mit einem ihrer Statements darauf antworten konnte. Oder das alle gleichzeitig fragen, aber die Frage nicht beenden – dadurch entsteht dann so ein „Rhythmus“ oder so etwas – ich weiß nicht genau, wie man das nennt.

Hinterher haben wir alles nochmal besprochen, wie wir es fanden, was neu war, usw.

Die Leiterin des Workshops hat übrigens Englisch geredet. Deutsch hat sie aber durchaus verstanden, aber wir haben trotzdem auch manche Sachen auf Englisch gesagt. Und eben ihre Sachen alle verstehen müssen – manchmal hat dann eben noch mal jemand übersetzt. Das fand ich durchaus auch gut.

Ja, und jetzt am Donnerstag gehe ich schon wieder da hin, allerdings nur abends – zum Schauspieltraining. Ich bin gespannt!

Liebe Grüße

eure An :)

Advertisements

Ein Kommentar zu “Schauspielen – Performance Workshop

  1. Pingback: Schauspielen – offenes Schauspieltraining | dreams on their way to reality

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s