Klarträumen

Hallo!

Ich habe ein neues tolles Thema gefunden, das hier super mit rein passt :D

Wie ihr vielleicht wisst, faszinieren mich Träume total (auch ein Grund für den Namen dieses Blogs). Ich erinnere mich auch eigentlich jeden Morgen daran, was ich geträumt habe, manchmal auch mehrere Träume, oft auch sehr genau und mit vielen Gefühlen. Ich versuche auch abends immer vor dem Einschlafen, während ich noch wach bin, mir einen Traum auszudenken, in der Hoffnung, davon auch nachts zu träumen – hat bisher aber noch nie geklappt, ich habe immer von etwas anderem geträumt. :D

Jedenfalls bin ich jetzt wieder auf das „Klarträumen“ bzw. auf das „luzide Träumen“ gestoßen, d.h. man steuert seine Träume, ist sich bewusst, dass man träumt und kann eben alles machen. Tja, und das will ich jetzt lernen! :)

Natürlich gibt es Bücher dazu, aber ich versuche es erst einmal so, ohne Geld ausgeben zu müssen. Ich bin auf einen YouTube Kanal namens Kylonas gestoßen und habe mir mal das Video zu den ersten Schritten beim Klarträumen angesehen. Mit den Tipps werde ich es erst einmal versuchen. Das heißt:

1.) Traumtagebuch schreiben – dazu 10 Minuten früher von sanftem Wecker geweckt werden, in Ruhe an das gerade Geträumte denken, alles aufschreiben. Nach ca. 2 Wochen: was passiert oft in den Träumen?

2.) Reality Checks (RC) machen, d.h. tagsüber immer mal überprüfen, ob man in der Wirklichkeit ist, oder ob man träumt, z.B. auf die Hand gucken (alles normal?) oder die Nase zu halten (bekomme ich trotzdem Luft?). Und das insbesondere in den Situationen, die oft auch in den Träumen vorkommen. Das hört sich erst einmal albern an, soll aber den Zweck haben, dass man im Traum, wenn man bemerkt, dass etwas nicht stimmt, auch einen Reality Check macht und einem dadurch bewusst wird, dass man träumt.

3.) Beim Einschlafen und allem, was mit dem Klarträumen zu tun hat, wie z.B. auch die RC’s, ein positives Gefühl haben, sich darauf freuen.

4.) Wenn man gemerkt hat, dass man träumt – drin bleiben! Dazu gibt es verschiedene Methoden. Z.B.: einen Stein auf den Boden werfen –> alle Sinne beansprucht und auf den Traum fokussiert. Oder ganz oft im Kreis drehen (selber Grund).

 

Ja. Nachdem ich mir gestern also dieses Video angeguckt hatte und mich ordentlich dafür begeistert habe und mich ja nun sowieso schon an meine Träume morgens erinnern kann, war ich gespannt, was wohl passieren würde. Und tatsächlich – ich hatte zwar keinen Klartraum (das hatte ich auch nicht erwartet, so schnell geht das dann ja nicht :D), aber ich habe tatsächlich im Traum kurz gemerkt „Ne, warte – das ist unlogisch.“ Aber das mit den Reality Checks habe ich jetzt eben noch nicht so drin, deshalb hat sich mein Gehirn dann wieder im Traum verloren und irgendeine sinnlose Erklärung, die dann wieder logisch schien, sich ausgedacht. Aber nicht nur das – am nächsten Morgen habe ich mich sogar an zwei Träume erinnert! Hatte ich bisher nur selten. Und: Einer war ein Albtraum und ich bin nicht aufgewacht – ist das jetzt positiv? :D

Jedenfalls habe ich schon mit dem Traumtagebuch angefangen und heute zwischendurch schon einige RC’s gemacht. In das Traumtagebuch (Ok, ist bei mir im Moment nur ein Collegeblock) schreibe ich auch rein, wie viele Stunden ich geschlafen habe, ob ich auf dem Bauch/auf der Seite/auf dem Rücken eingeschlafen und aufgewacht bin (sofern ich das dann weiß), ob der Traum ein Klartraum, ein toller, ein durchnittlicher, ein Albtraum, ein… war, an wie viele Träume ich mich erinnern kann, ob ich erkannt habe, dass etwas unlogisch ist und wenn ja, was daraufhin passiert ist (aufgewacht / ignoriert + weitergeträumt / RC + Aufwachen / RC + Weiterträumen / Klartraum). Und eben den Inhalt des Traums / der Träume.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird. ;)

Liebe Grüße

eure An

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4 Kommentare zu “Klarträumen

  1. Das klingt auf jeden Fall interessant. Ich kann mich leider immer nur an meine Träume erinnern, wenn morgens ewig ausschlafen kann. Allerdings hatte ich einmal im Traum ganz zufällig auf einmal die Erkenntnis zu träumen. Also dachte ich mir: „Jetzt kannst du auch einfach mal fliegen, ist ja sowieso ein Traum“ – und schneller als ich darüber nachdenken konnte, schwebte ich schon in der Luft. Ich habe später versucht, das zu wiederholen, aber es hat nie funktioniert. Vielleicht versuche ich es jetzt nochmal.

    LG Schriftschnipsel

    • Also das mit dem daran erinnern könntest du sicher mit einem Traumtagebuch auch verbessern, wenn du das willst. Ich habe auch schon öfter von Leuten gehört, die manchmal ‚aus Versehen‘ klar träumen oder das als Kinder konnten – ist mir leider nie passiert.
      Ja, versuch das :) Vielleicht funktioniert es ja – wenn nicht, könntest du es ja auch mit Traumtagebuch und Reality Checks probieren.

  2. Pingback: Klarträumen Update 2 | dreams on their way to reality

  3. Pingback: Klarträumen Update & Schauspielen – Offenes Schauspieltraining III | dreams on their way to reality

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