Happiness #4 – Vertrauen / Freundschaft

Was ist Happiness? Das könnt ihr hier nachlesen.

Vertrauen macht mich glücklich. In beide Richtungen. Und gleichzeitig auch Freundschaft, denn für mich kann es ohne gegenseitiges Vertrauen keine Freundschaft geben.

1. Wenn ich jemandem vertrauen kann. Wenn da jemand ist, dem ich meine Geheimnisse anvertrauen kann und weiß, dass er/sie sie für sich behält. Wenn es mir nicht gut geht und ich darauf vertrauen kann, dass sich diese Person um mich kümmert oder sorgt. Wenn ich in der Schule fehle und ich darauf vertrauen kann, dass mir diese Person die Arbeitsblätter mitnimmt. Wenn wir zusammen etwas unternehmen wollen und ich darauf vertrauen kann, dass diese Person nicht einfach im letzten Moment ohne eine gute Begründung absagt oder einfach nicht kommt. Wenn ich darauf vertrauen kann, dass diese Person es mir nicht übel nimmt, wenn ich eine Verabredung absagen muss, weil etwas für mich sehr Wichtiges dazwischen gekommen ist. Wenn ich darauf vertrauen kann, dass diese Person mir beisteht, wenn ich jemanden zum Reden / Aufmuntern /… brauche. Wenn ich darauf vertrauen kann, dass diese Person zu mir hält, wenn andere sich gegen mich stellen. Das ist für mich die Grundvoraussetzung für eine Freundschaft.

2. Wenn man mir vertraut. Wenn man mir Geheimnisse erzählt und nicht sagen muss, dass ich es für mich behalten soll. Wenn man mir wichtige Dinge oder persönliche Gegenstände anvertraut. Wenn man mir wichtige Aufgaben anvertraut.

Beispielsweise waren bei uns an der Schule letztens die Schulsprecherwalen. Das läuft so ab, dass die sich zur Wahl stellenden Schüler vorstellen und dann jede Klasse bzw. jeder Tutor-Kurs abstimmt, welches Team gewählt werden soll. Die Klassen- / Kurssprecher gehen dann nach einer Woche stellvertretend für den Kurs wählen. Ich finde dieses System zwar nicht besonders gut (an meiner alten Schule hat nach der Vorstellung einfach jeder einzeln und direkt gewählt, so hatte auch jeder eine Stimme), aber es basiert auch auf Vertrauen an die Klassen- / Kurssprecher, dass diese auch wirklich das ankreuzen, was die Klasse / der Kurs abgestimmt hat – nachprüfen kann das keiner.

Nun war es so, dass an dem Tag der Abstimmung sowohl unsere Kurssprecherin als auch ihre Vertreterin krank waren. Daraufhin hat mich dann per WhatsApp unsere Kurssprecherin, mit der ich nicht einmal besonders viel zu tun habe, gefragt, ob ich das nicht vielleicht machen könnte – obwohl eine sehr gute Freundin von mir sich zur Wahl hatte aufstellen lassen und unser Kurs für das andere Team gestimmt hatte. Also bin ich abstimmen gegangen und hätte einfach so für meine Freundin stimmen können. Aber die anderen haben mir vertraut, dass ich ehrlich abstimmen würde und allein schon deswegen habe ich es auch getan. Das hat mich wirklich gefreut.

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