Urlaub – München

In der ersten Januarwoche bin ich für drei Tage in München gewesen. War sehr schön!

Am ersten Tag sind wir im Deutschen Museum gewesen. Und das ist riesig! Es gibt so viele verschiedene Bereiche auf einigen Stockwerken und wir waren auch den ganzen Tag dort. Für kleinere Kinder gibt es auch einen Kinderbereich mit Dingen zum Ausprobieren. Besonders gut haben mir die Bereiche zur Raumfahrt, Robotik, dem Zukunftspreis, Mathematik/Informatik, Foto & Film und der ewig, wirklich ewig lange, toll gemachte, künstliche Bergbaustollen gefallen. Aber auch die anderen Bereiche waren interessant, Schifffahrt, Textilien, Metallherstellung, Glasarbeiten, Telefon, Druckerei,… in einem Bereich konnte man sich sogar vor einen Bluescreen stellen, einen Hintergrund einstellen und sich dann gegenüber auf einem Bildschirm als Fernsehmoderator/in bewundern.

Blue Screen Deutsches Museum Film

Wir hatten auch das Glück, dass wir unter der Woche dort waren – und wohl außer uns niemand noch Ferien hatte oder zu weit weg wohnte. Teilweise waren wir in manchen Bereichen komplett allein und konnten alles anschauen und eben so etwas wie mit dem Bluescreen überhaupt ausprobieren.

Das Essen war leider nur so naja, aber was will man in einem Museum auch schon erwarten. Es war in Ordnung. Der Museumsshop war außerhalb, man musste nicht hindurchlaufen, um nach draußen zu gelangen (habe ich, glaube ich, auch noch nicht erlebt). Reingegangen sind wir aber, da er groß und ausnahmsweise sogar interessant war. Natürlich gab es diese üblichen Dinge wie bunte Kristallsteine, Würfel, Murmeln, Kalender, Postkarten,… aber es gab auch einige andere Dinge. Unter anderem auch jede Menge wissenschaftliche Bücher, Roboter, wunderschöne Sanduhren, die nach oben liefen, Rätselspiele,…

Am zweiten Tag waren wir dann in den Bavaria Filmstudios.

Bavaria Filmstadt Bavaria Filmstudios Studi 9 und 12

Abgesehen von diesen beiden Fotos am Anfang und einem weiteren habe ich allerdings leider verpennt, welche zu machen. Der Eintritt war natürlich relativ teuer, aber auch hier war wegen der Jahreszeit kaum etwas los. Als erstes haben wir eine Führung mitgemacht, durch Originalkulissen von Filmen wie z.B. „Wickie und die starken Männer“, „Asterix und Obelix“, „Die Vampirschwestern“, „Die wilden Kerle“, „Das Boot“ und noch ein paar mehr. Und auch die Filmstadt, in der die verschiedensten Gebäude standen, die meisten ohne Innenausstattung, die Szenen innen wurden dann im Studio gedreht. Außerdem ist alles aus Styropor oder Holz. Sogar die Bäume sind aus Holz, wie der Leiter der Führung uns erklärt hat. :D Außerdem konnten wir eine Zeit lang bei dem Live-Dreh des Shoppingkanals 1-2-3.tv zusehen.

Bavaria Filmstudios 123

Und verdammt, den Technikern, die da sitzen, muss so richtig langweilig sein. Denn nur alle zwei oder drei Stunden wird mal kurz der Drehort ein paar Meter verändert, z.B. von der „Küche“ zum „Wohnzimmer“. Ansonsten sitzen/stehen sie einfach nur dort. Dann waren wir anschließend im 4D-Kino und haben eine holprige Schlittenfahrt miterlebt.

Danach haben wir beim McDonalds dort gegessen (gab gar keine andere Möglichkeit) und sind anschließend noch in das „Bullyversum“ gegangen. Ein ganzes großes Gebäude nur Michael „Bully“ Herbig und seinen Filmen gewidmet. Das muss man auch erst mal schaffen. Aber auch das war sehr interessant und auch für kleine Kinder schön. Beispielweise konnte man eine Fahrt in einem Wagen machen und dabei mit Laserstrahlen Ziele abschießen, man konnte den Superperforator-Song aus „Der Schuh des Manitu“ nachtanzen (auf Pfeilen, es gab Punkte), Flaschen und ähnliches wie auf einem Jahrmarkt virtuell abschießen, eine komplett sinnloses Quiz im Sinne von „Der Schuh des Manitu“ machen, sich eine Show mit Hui Buh anschauen, der einem Fragen gestellt und geantwortet hat. Man konnte in Synchronkabinen eine kleine Filmszene selber unter Anleitung synchronisieren, sich Filmmusik anschauen, Clips mit Bully Herbig, wie er verschiedene Dinge vom Dreh verschiedener Filme erzählt (beispielsweise warum die Personen in „Der Schuh des Manitu“ einen Klappstuhl ausgraben). Abgesehen davon gab es eben jede Menge Infos über Michael Bully Herbig selbst und seine Laufbahn. War schon alles sehr lustig und interessant.

Am dritten Tag waren wir dann in München selbst, sind einfach ein bisschen durch die Stadt gelaufen, der weibliche Teil meiner Familie hat die Zeit hauptsächlich in einem Dirndl-Laden verbracht, der männliche Teil in der Technikabteilung im Saturn. Super. Ich bin dann allein ein bisschen durch die Geschäfte gelaufen und letztendlich auch im Saturn gelandet, um mir all die Filme und Serien anzuschauen, die ich alle haben und sehen wollte, aber nicht bezahlen konnte. Währed wir in der Stadt herumgelaufen sind, haben wir übrigens dieses lustige Schild entdeckt:

Baumdiebe

Gewohnt haben wir übrigens in einer Jugendherberge. Mit Frühstück und Abendessen. Abends haben wir dort dann auch zusammen an der PlayStation getanzt, Billard gespielt, ein Kartenspiel gespielt, oder, in meinem Fall, ein paar Fahrschultheoriebögen gemacht. Oder einfach etwas gelesen.

Auf der Rückfahrt sind wir dann noch in Nürnberg vorbeigefahren und dort noch einige Zeit herumgelaufen. Und dann war es schon wieder vorbei. Ein schöner Kurzurlaub. :)

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