Schauspielen – offenes Schauspieltraining X

Ich hänge mal wieder ein bisschen zurück. Dieses Schauspieltraining war schon am 26.03., aber ich habe mir ja Notizen gemacht. Mal schauen, was ich noch so zusammenbekomme.

Vorstellen & Aufwärmen (Mein rechter/linker Platz ist frei & Au ja!)

Diesmal wurde das Schauspieltraining mal wieder von Martina geleitet. Zu Beginn haben wir uns wieder erst einmal alle kurz vorgestellt und uns dann auf Stühlen in einen Kreis gesetzt. Zwei Stühle gab es zu viel. Nun konnte man den Namen einer Person rufen und auf den leeren Stuhl neben sich hauen (egal, auf welcher Seite dieser war) und die entsprechende Person musste sich dann dorthin setzen. Natürlich konnten das beide machen, die neben dem leeren Stuhl saßen, da ging es dann einfach danach, wer schneller war. Ziel: Namen lernen, aufmerksam sein, locker werden.

Dann, auch zum Aufwärmen, haben wir Au ja! gespielt. Das heißt jemand beginnt mit „Lasst uns alle …“ z.B. auf der Stelle springen. Alle anderen rufen dann Au ja! Und machen das, solange bis jemand anderes ein „Lasst uns alle…“ vorschlägt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. :D

Kennen lernen

Wir sind dann durch den Raum gelaufen und sollten uns dann immer wieder zu zweit (oder zu dritt, wenn es nicht aufging) zusammenfinden und ein paar Dinge über die andere Person herausfinden, die einen interessieren. Dann wieder weiterlaufen und neue Person suchen. Das haben wir ein paar Mal gemacht, dann sind wir wieder in den Kreis zusammengekommen. Dort sind wir jede Person durchgegangen und alle anderen konnten erzählen, was sie nun so über diese Person wussten.

Jäger – Hase

Im Kreis sind wir auch für das nächste Spielchen geblieben. Im Kreis gab es zunächst einen Hasen, den man im Uhrzeigersinn mit einem „Iiieeek!“ und einem Hochziehen der Arme an seinen Nachbarn weitergibt. Dann kam der Jäger dazu, den man durch Stampfen auf den Boden und einem „Uff!“ weitergab. Nach kurzer zeit kam dann auch noch ein Beobachter dazu. Dazu hält man die Hände wie ein Fernglas vor die Augen, übernimmt es von links, dreht sich so nach rechts zum Nachbarn und macht dabei „Ooooh!“ Das Ganze soll dann eben so schnell wie möglich ablaufen. Die Richtung haben wir auch zwischendurch mal geändert.

Kurze Situationen zu zweit

Dazu bildet man zwei Gruppen. Die eine Gruppe geht auf die Spielfläche, jeder sucht sich für sich selbst einen Ort im Raum. Dort denkt man sich dann eine Situation aus, in der man sich gerade befindet. Dann kommen die anderen Personen aus der zweiten Gruppe dazu. Jeder geht zu einer der dort stehenden Personen und wird in die Situation hineingezogen. Man spielt kurz (alle gleichzeitig) und findet dann ein Ende. Danach wird getauscht.

Tanzen!

Nach der Pause haben wir uns wieder in einen Kreis gestellt. Musik lief an und eine Person begann damit, irgendwie zu tanzen (nicht allzu kompliziert). Der Rest versucht, die Bewegungen nachzumachen. Nach einer bestimmten Zeit ist die nächste Person im Kreis dran, der alle anderen nachtanzen, bis alle durch sind. Das macht total Spaß! :D

Auf der Bank

Vier Personen setzten sich auf eine Bank. Man beobachtet die anderen, schaut sie sich wirklich an, wie es einen eben interessiert oder auch nicht. Jemand beginnt damit, etwas zu tun, die anderen reagieren so darauf, wie es für sie passt. Dabei entstehen dann Situationen und Beziehungen und es wird definitiv lustig. Irgendwann finden die Personen dann nacheinander einen Grund, um wieder von der Spielfläche zu gehen. Das haben wir dann mehrmals gemacht, bis alle mal gespielt haben.

Zwei Personen, zwei Orte

Für diese Impro haben wir alle einen vorher vorbereiteten Zettel bekommen, auf dem ein Ort stand, wie z.B. Labyrinth, im Zug, Großmarkthalle, Wüste, Frankfurt, Nagelstudio, Schule, Tankstelle, auf dem Mount Everest, was auch immer. Immer zwei sind dann auf die Spielfläche gegangen und haben sich kurz vorbereitet, ohne den Ort der anderen Person zu kennen. Dann begann die Impro. Beide Personen sollten absolut davon überzeugt sein, an ihrem Ort zu sein. Das Ziel war es nun, dem anderen klarzumachen, dass man sich am eigenen Ort befand und dass auch die Zuschauer dieses Bild hatten.

Die Übung hat richtig viel Spaß gemacht. Und war auch super lustig! Ich selber hatte die Großmarkthalle, meine Spielpartnerin das Labyrinth. Und nun ja – hinterher hat sich herausgestellt, dass meine Markthalle von Anfang an für jeden da war und es auch bis zum Ende blieb. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn die Zuschauer darüber lachen, was man sagt oder tut, einfach weil man seine Sache so gut macht und es lustig ist. ^-^

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