Ich gehe als Au Pair nach London!

Und damit würde dann auch mal endlich das passieren, was der erste Grund für die Eröffnung dieses Blogs war – ein Jahr (nun gut, 11 Monate) als Au Pair ins Ausland zu gehen.

Vor zwei Jahren, als ich angefangen habe, das das erste Mal zu planen, war mein Ziel noch Amerika. Das habe ich dann erst mal wieder aufgegeben gehabt. In letzter Zeit war dann mein Plan, sofort mit dem Studieren anzufangen, sofern das klappt – haha, ja, hat es nicht. Ich wollte Psychologie studieren, bin aber knapp am NC vorbei und wurde deshalb nicht angenommen, auch wenn es bei zwei Unis echt knapp war.

Daraufhin habe ich mich dann doch mal intensiver mit Alternativen auseinandergesetzt und ein neues Ziel gefunden: English Studies und Medienwissenschaft in Bonn studieren. Dabei ist der NC kein Problem, nur dass ich zum Bewerben zu spät dran bin. Also doch ein Jahr aussetzen – und da kam sofort wieder Au Pair in meinen Sinn. Amerika kam jetzt aber nicht mehr in Frage, weil ich da wenn nur mit einer Organisation hin gewollt hätte – aber dafür fehlt mir ein Großteil der 200 Stunden, die man mit Kindern gearbeitet haben muss und überhaupt, auch da war es schon ein bisschen spät für.

Aber egal – ich liebe schließlich London. Und nach England traue ich mich auch ohne Organisation. Also habe ich mich vor ungefähr einer Woche kurzerhand bei AuPairWorld angemeldet und nach passenden Familien gesucht. Besonders eine klang absolut super, und obwohl ich mich bei mehreren beworben habe, hat es tatsächlich genau bei dieser Familie hat es dann nach Gesprächen per Mail und Skype auch geklappt. Yay!!

Deshalb werde ich dann nun schon diesen Sonntag, den 04.09., nach London fliegen und dort für 11 Monate bleiben. Sehr kurzfristig, aber irgendwie war das bei meinen beiden vorherigen London-Aufenthalten auch so, da habe ich es beide Male erst zwei bzw. drei Tage vorher beschlossen. Ab nächster Woche darf ich dann also auf ein 5-jähriges Mädchen aufpassen und in London leben.

Anders als vor zwei Jahren weiß ich aber noch nicht, ob ich darüber bloggen möchte, das wird sich dann in der nächsten Zeit zeigen. Aber wahrscheinlich muss ich schon kurz nach meiner Ankunft die Eindrücke loswerden, mal sehen, ob sie es bis hierhin schaffen. ;) (Würde euch das denn interessieren?)

Falls ihr noch Tipps zum Thema Packen habt – immer raus damit! Denn mit einer Gewichtshöchstgrenze von 23kg (+ 2 Handgepäckstücke, da ich mit British Airways fliege) kann man nicht soo super viel einpacken, vor allem wenn Wintersachen in den Koffer müssen. Außerdem werde ich versuchen, meine Geige als Handgepäck durchzuschmuggeln (eigentlich zu groß, aber nach Internetberichten scheint es meistens dennoch zu funktionieren) – hat damit schon mal jemand Erfahrungen gemacht?

Ich bin jedenfalls super gespannt und aufgeregt, natürlich auch nervös. Aber glücklich! Am meisten werde ich natürlich meine Familie und Freunde vermissen, aber auch so ganz ohne Klavier, zum ersten Mal seit 13 Jahren, wird schwer. :D

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7 Kommentare zu “Ich gehe als Au Pair nach London!

  1. Oh, das erklärt jetzt einiges, also vergiss meinen letzten Kommentar einfach :D Ist ja krass, dass das so spontan ist :D Freut mich aber total für dich 😍😍
    Erzähl mal ein bisschen wenn du da bist *-*

  2. Uuh das klingt spannend!
    Mit Großbrittanien hast du aber auch das Glück, dass der Postweg nicht sooo teuer ist und da kann man schon auch mal ein Päckchen mit Kleidung schicken, demnach würde ich mir mit dem Koffergewicht nicht soooo krass Gedanken machen; immerhin ist das nicht Nord- oder Lateinamerika, wo das schon viel viel komplizierter wird.
    Ich wünsche dir einen ganz tollen Start und eine gute Eingewöhnungsphase.
    Ein Kind klingt ja noch ganz human, da hast du dann vielleicht auch ein bisschen mehr Freizeit, als mit einer Horde.
    Liebe Grüße Itchy

    • Stimmt, das mit den Päckchen hatte ich auch schon überlegt. Außerdem ist mein Vater sogar manchmal beruflich in London, da könnte er mir theoretisch auch noch was mitbringen.
      Danke!
      Ja, ein Kind ist mir ganz recht. ;) Familien mit drei Kindern hatte ich auch gleich ausgeschlossen, weil ich damit wahrscheinlich einfach überfordert wäre.
      Liebe Grüße, An

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