Au Pair – lustige Dinge, die Kinder sagen // funny things children say

English version is below the German one.

Als Au Pair verbringt man ja nun doch einige Zeit mit kleinen Kindern, die alles mögliche von sich geben. Besonders, wenn sie im Alter von 5 Jahren sind, kann das durchaus lustig werden, da sie inzwischen über Dinge nachdenken und eben ein gewisses Verständnis für so manches haben, aber doch eben noch so jung sind, dass vieles davon vollkommen aus dem Kontext gerissen ist, unsinnig ist, diese kindliche Unschuld hat, usw. Ich habe angefangen, ein paar der Dinge aufzuschreiben und dachte, dass ich das ja mal mit euch teilen könnte.

As an Au Pair I naturally spent quite a lot of time with small children, who say lots of different things. Especially if they’re in the age around 5 it can be quite funny, as they already think about things and have some sort of comprehension for it, but are still to young to fully grasp it or say thinks completely out of context or nonsensical or with that childhood innocence etc. I started to write down a few of the things and thought that you might find it funny as well.

  • The children are in the schoolyard and are talking about a teacher.

Child 1: Mrs. C. is leaving the school!
Child 2: Nooo, she is not! She is probably staying here until she dies.

  • My birthday was soon to come, so the little one asks me about it: 

„What do you want for your birthday? Maybe an elephant!! …but you can’t take that home, it’s too big to fit in the plane… but an elephant! That would be a biiiiiig surprise!!“

  • The children are playing „tag“/“(you’re) it“ (Fangen) in the schoolyard, three of them standing together for a moment. Then one of them says in a super serious, grave voice, like it’s directly from a horror movie:

„Girls. I’m it. Run.“

  • I’m downstairs to start preparing dinner, the little one (here for the sake of anonymity A) is still upstairs, wanted to finish playing with lego for a minute. 

A (suddenly shouting): ANICA!!!
Me (concerned): A??
A: …
Me: A?
A: …
Me (on my way upstairs): A, what’s up?? What happened?
A (totally calm & unharmed): Do you know that mermaids don’t sleep?

  • Children in the schoolyard, arguing:

Child: Big Ben!! It’s big and it as a Ben on it!!

  • Mother is talking to her child about the BBC’s charity:

Mother: So, can you tell me anything about Children In Need?
Child: Where is Need?

  • Child: All straight girls want curly hair!
  • Child: I’m trying to get my wobbly tooth out, so I get moneeeeeyyy!

Als Au Pair in London #5 -3.+4. Woche

Nachdem ich dann erst mal herausgefunden hatte, wie man von Treffen und Veranstaltungen erfährt und überhaupt mich ein bisschen eingelebt hatte, war ich dann kaum noch zu Hause – was gleichzeitig bedeutet, dass ich kaum bis keine Zeit für den Blog hatte. Jetzt bin ich schon seit einem Monat hier und woooow ist die Zeit schnell vorbei gegangen! Ich bin auf jeden Fall immer noch super glücklich darüber, hier zu sein.

Und das war so in den letzten zwei Wochen:

  • Ich habe ein paar Kurse an einer Art Hochschule (City Lit) begonnen – und wieder beendet. „Drawing“, weil es einfach zu Ende war, die anderen beiden dagegen laufen noch einige Wochen, aber ich darf nicht mehr hingehen, weil die irgendeinen Fehler gemacht haben und das jetzt erst einmal geklärt werden muss… sehr nervig.
  • Porridge. :D Ich habe es zum ersten Mal gegessen und muss sagen, es ist gar nicht schlecht.
  • Seit ich in London bin, habe ich ein ganz anderes Empfinden für Entfernungen – in Deutschland war mir die 20 Minuten zu Fuß / 10 Minuten mit dem Fahrrad bis zur Stadtbücherei zu weit, aber hier empfinde ich die 50 Minuten Strecke bis zum Zentrum Londons (30 Minuten Bus, 20 Minuten laufen – mit der Tube ginge es schneller, ist aber teurer) noch als sehr nah.
  • Es ist so merkwürdig, kleine Kinder englische Lieder singen zu hören! Hier ist das natürlich ihre Muttersprache und sie verstehen die Lyrics, aber es ist so ungewohnt.
  • Jetzt nach einem Monat habe ich es langsam raus, welche Münzen welchen Wert haben, ohne sie mir erst direkt vor die Nase zu halten und fünfmal zu drehen, bis ich es dadrauf gefunden habe…
  • Es ist so schön zu sehen, wie M. sich an mich gewöhnt und anfängt, mir Bilder zu malen, mich umarmen zu wollen und mir „I like you“ sagt. ^-^
  • Hausaufgaben! Die Kinder sind in der ersten Klasse, haben von 9am bis 3.30pm  Unterricht und bekommen Freitags Hausaufgaben. Hui.
  • Soo viele Mütter hier, die aus anderen Ländern kommen – es ist fast schon schwer, jemanden zu finden, der tatsächlich aus England/London kommt. :D
  • Sherlocked! Ich bin auf der Convention gewesen! (Leider nur am Samstag, aber immerhin Steven Moffat, Sue Vertue, Amanda Abbington, Rupert Graves & Andrew Scott habe ich gesehen und gehört. War toll! Da wird wohl auch noch ein Bericht kommen demnächst.)
  • Ich habe ein anderes Au Pair getroffen, die sehr nett ist und nicht allzu weit entfernt wohnt, yay!
  • Cheers!“ Ich wusste nicht, dass man das hier auch ganz oft anstelle von „Thank you/Thanks“ sagt?
  • Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell M. so manches lernt. Sie haben an der Schule diese ‚monkey bars‚ (eigentlich ja Ringe) – und vor ca. 2 Wochen konnte M. sich noch nicht einmal wirklich vom ersten Ring zum zweiten fortbewegen – aber nur eine Woche später und sie ist in einer Geschwindigkeit auf der anderen Seite, und wieder zurück, und rückwärts und nur jedes zweite greifend und macht Rollen daran und Akrobatik-Übungen – es ist wirklich faszinierend.
  • Am Wochenende ausschlafen ist nur bedingt möglich, da M. um halb 8, spätestens ab 8 fröhlich herumspringt auch lacht und laut ist – ich bin nur froh, dass ich dann zwar aufwache, aber auch wieder einschlafen kann.
  • Ich habe die Singende Lehrerin und KirstenSE getroffen! War sehr schön, und mit der Singenden Lehrerin habe ich mir dann auch noch abends das Musical „In The Heights“ angeschaut – hach, das war toll! ^.^

Als Au Pair in London #4 – Zweite Woche

Einfach ein paar Eindrücke:

  • Läuse!! Das gehört wohl leider auch dazu. Montagmorgen, meine Gastmutter stellt fest, dass M. Läuse hat. Yay! Also alle Bettwäsche wechseln, Anti-Läuse-Zeugs kaufen, jeder schmiert es sich in die Haare (es soll die Läuse austrocknen) und kämmt es dann wieder mit diesen super dünnen Metallbürsten raus, an der Kopfhaut entlang. Und dann Haare waschen. Ungefähr fünfmal, denn das Anti-Läuse-Zeug ist ziemlich ölig und will einfach nicht aus den Haaren raus. M. geht jetzt allerdings weiter zur Schule, mal sehen, ob sie dann nicht demnächst gleich wieder Läuse hat, von den anderen Kindern…
  • Es ist so süß, M. und ihre Freundinnen zu beobachten, weil sie ihr Essen miteinander teilen, sich gegenseitig trösten die jeweils dritte immer kleine Streits zwischen den anderen beiden schlichtet und jetzt angefangen haben, sich zum Abschied zu umarmen. ^.^
  • Lustig, wenn eine Fünfjährige von ihrem „Boyfriend“ spricht… :D
  • Ich bin so entspannt und es ist alles so unhektisch und ungezwungen, es ist toll.
  • So viele nette Leute! Auch die Mutter von einer guten Freundin von M. hat mir gleich von Anfang an sehr geholfen & ist wirklich super nett. Wir waren bei ihnen zum Abendessen eingeladen und sie haben ein Klavier – als ich sie drauf angesprochen habe, durfte ich darauf spielen und jetzt bekomme ich sogar einen Schlüssel für ihre Wohnung und darf vormittags, da sie da nicht zu Hause sind, einfach hingehen und spielen! Ach, das ist perfekt. :D
  • Soooo waaarm! War jetzt sogar mal schwimmen. Einen Kilometer bin ich an einem Vormittag geschwommen. (Natürlich mit Pausen, haha.)
  • Das erste Mal mit M. schimpfen… Kinder kommen schon auf merkwürdige Ideen.
  • Dean? Sam? Ich glaube, wir haben einen Hausgeist… :D Die Dusche geht manchmal, 10 Stunden nachdem sie jemand benutzt hat, einfach mal kurz an & dann ist auch noch eine Glühbirne geplatzt, einfach nur davon, dass die Lampe zwei Stunden an war? Huh.
  • PlaydatesAlso zwei Kinder treffen sich bei einem zu Hause. M. hatte eine Freundin da, mein erster Gedanke: Oh je, ich muss auf zwei Kinder aufpassen. Sie können sich streiten. Aber letztendlich war es sehr angenehm, weil die beiden sich dann eben miteinander beschäftigen.

Als Au Pair in London #2 – Tipps zu: Handy-Vertrag, Packen, Musikinstrumente

Und weiter gehts! #1 mit Tipps zu Familie finden und den Vorbereitungen gibt es hier.

Handy-Vertrag?

Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die ich für England empfehlen kann, für beide sollte man aber schon dort sein.

1. Virgin Media – Mobile – SIM Only – Pay monthlyVirgin Media – Mobile – SIM Only – Pay monthly

Das ist meiner Meinung nach die beste Option. Für 8 Pfund pro Monat bekommt man 1000 Minuten, unbegrenzte SMS und 1GB Datenvolumen. Oder wer mehr braucht, für 10 Pfund gibt’s 2500 Minuten, unbegrenzte SMS und 2GB Datenvolumen. Das Problem dabei: Man braucht jemanden, der in England ein Konto bei einer englischen Bank hat, die Direct Debit (eine Art englische Version von Paypal) unterstützt. Nur dass leider auch das nicht immer funktioniert, meine Gastmutter hat versucht, es für mich zu machen, ging nicht. Deshalb Option 2:

2. GiffGaff – SIM Only Plans

Diesen Vertrag hatten auch die Au Pairs vor mir, ich habe ihn jetzt auch. Eine englische Adresse und eine Kreditkarte braucht man auch dafür, aber das konnte ich dann (mit der VISA-Karte von Comdirect, siehe oben) immerhin alleine machen. Dabei bekommt man dann für 10 Pfund 500 Minuten, unbegrenzte SMS und 1GB Datenvolumen. Außerdem sind Anrufe zu anderen GiffGaff Mitgliedern kostenlos & es gibt eine App, die recht gut ist.

Packen!

Bei dem Gedanken daran, für 11 Monate packen zu müssen, ohne Extrakosten für weiteres Gepäck zu haben, bin ich schon ein bisschen nervös geworden. Letztendlich kann ich auch nur sagen, was mir geraten wurde: Einfach nur das Nötigste mitnehmen. Und noch ein paar Sachen:

  • Für Shampoo & Duschgel würde ich so kleine Reiseversionen kaufen, damit man einfach für die ersten Tage dort auf jeden Fall etwas hat.
  • Eine Mehrfachsteckdose ist hilfreich, wenn sie noch reinpasst. Für England: Adapter! Aber auch da hat die Familie vielleicht einen, einfach fragen. Fön, Bettwäsche und Handtücher sollte die Familie auch haben, aber im Zweifelsfall eben fragen.
  • Bei British Airways kann man einen Koffer mit bis zu 23kg und zwei Handgepäckstücke mitnehmen (genaue Abmessungen hier) – auch die dürfen 23kg wiegen (da sind die echt großzügig). Für das größere Handgepäckstück kann man auch einen kleinen Koffer noch nehmen, in den nochmal einiges reinpasst – ich habe mich für einen großen Rucksack entschieden, nachdem ich etliche Koffer und Rucksäcke mit den Abmessungen auf Amazon verglichen hatte. Meine Wahl fiel letztendlich auf diesen hier (Cabin Max), und damit war ich dann auch sehr zufrieden. Ist gemütlich, ließ sich gut tragen, obwohl ich sehr viel reingepackt habe (hauptsächlich Bücher, die ja einiges wiegen), hat vorne noch einige kleine Fächer, sehr praktisch.
  • Musikinstrumente! Das Klavier musste ich leider schweren Herzens zu Hause lassen, das war dann doch ein bisschen groß für das Handgepäck, aber bei meiner Geige habe ich schon darauf gehofft, sie mitnehmen zu können. Das Problem – sie ist ca. 30cm größer als die Höchstabmessungen für das größere Gepäckstück (das ja sowieso schon durch den Rucksack belegt war). Nach einigem Googlen habe ich folgendes herausgefunden: Die Fluggesellschaften haben oft einen kleinen Abschnitt zu Sondergepäck (mit Unterpunkt Musikinstrumente) – aber auch wenn da steht, dass es eigentlich nicht geht, kann es funktionieren. In Musikforen wird darüber auch fleißig diskutiert und zwei Sachen gehen dabei klar hervor: Niemals ein Musikinstrument als Gepäck aufgeben! Und man kann es meistens als Handgepäck mitnehmen. Ich habe es einfach versucht und hatte keine Probleme. Die Dame an der Gepäckaufgabe hat zwar nach der Größe gefragt, sie mich dann aber einfach mitnehmen lassen (und gemeint, ich könnte ja ein bisschen drauf spielen. :D) Im Flugzeug habe ich dann meinen fetten Rucksack an die Füße gestellt (hat gepasst und so lang ist der Flug ja nicht) und die Geige oben in das Gepäckfach gelegt.
  • Wintersachen wiegen seeehr viel und nehmen viel Platz weg. Solange ihr nicht direkt im Winter abreist, würde ich deshalb empfehlen, diese per Paket hinterherzuschicken (kostet nach England nicht so viel und ist definitiv billiger als die 70-75€ für einen zweiten Koffer  für den Flug). Was ich außerdem gemacht habe: Winterschuhe trotz der warmen Temperaturen angezogen & Winterjacke über den Arm gehängt (man kann auch Schal & Mütze in den Ärmel stopfen. Die Winterjacke stellt im Flugzeug übrigens auch ein sehr gemütliches Kissen dar, wenn man am Fenster sitzt!

 

Wenn ihr irgendwelchen bestimmten Fragen habt, zu meinen Vorbereitungen, zum Au Pair Leben selbst, (Reisen in) London oder was auch immer, fragt einfach! :)

Als Au Pair in London #1 – Tipps zu: Familie finden, Vorbereitungen

Da bin ich nun, die erste Woche ist um. Und ich kann nur sagen, bisher ist alles super! Und da das ja nun eigentlich der erste Grund für diesen Blog war, werde ich ein bisschen was dazu schreiben. Mal sehen, wie es damit weitergeht.

Familie finden!

Wenn man nach Amerika geht, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mit einer Organisation dort hinzugehen. Gleiches gilt dafür, wenn man will, dass die Familie für Sprachkurs und Flug bezahlt oder dass das Taschengeld höher ist. Wenn man das Ganze allerdings, wie ich, sehr kurzfristig macht oder die 200 Stunden, die man für die Organisationen für Amerika mit Kindern gearbeitet haben muss, nicht hat, ebenfalls wie ich, gibt es auch andere Möglichkeiten.

Ich selbst habe einfach danach gegooglet und bin auf AuPairWorld gestoßen. Dieses Portal für Gastfamilien und Au Pairs erschien mir recht geordnet und seriös zu sein. Ich habe mir einfach einen Account erstellt und durch die Angaben direkt einige Familien vorgeschlagen bekommen. Man kann sich dann bei diesen Familien bewerben (diese sich auch bei Au Pairs), wenn man das Profil ansprechend findet.

So klang auch eine der ersten Familien, die ich mir angeschaut habe,  wirklich super. Ich habe mich natürlich trotzdem bei mehreren beworben, die auch gut klangen. Mit mehreren habe ich dann ein wenig über das Portal geschrieben, das übrigens auch viel Hilfe bietet im Bezug auf Dinge, die man klären sollte. Vorgefertigte Verträge haben sie auch.

Bei der Familie, die von Anfang an mein Favorit war, hat es dann letztendlich auch geklappt, nach ein paar E-Mails haben wir auch über Skype gesprochen und schon ca. eine Woche nachdem ich mich auf dem Portal angemeldet hatte, hatte ich die Zusage. Yess!

Vorbereitungen

Dann gingen die Vorbereitungen los. Da ich mich so kurzfristig noch für das Au Pair Jahr entschieden hatte, war recht wenig Zeit dafür, aber man braucht eigentlich sehr viel weniger Zeit, als man so denkt. Ich hatte dann noch eine halbe Woche im Urlaub in Frankreich und als ich dann nach Hause kam, war es nur noch eine Woche, bis es schon auf nach London ging!

Nach einigem Überlegen und im Internet suchen hatte ich dann eine Liste erstellt mit Dingen, die ich noch machen musste. Ich versuche mal, aus meinem Gedächtnis so die (für mich) wichtigsten Dinge zusammenzufassen:

  • Reisepass beantragen (Ist zwar für England (noch) nicht nötig, aber vielleicht will man von dort aus ja mal irgendwohin verreisen, wofür man einen bräuchte – z.B. wenn die Familie in den Urlaub fährt und man als Au Pair mit darf. Problem: So ein Reisepass braucht ein paar Wochen. Aber auch das ging: Passfotos machen, zum Bürgerbüro, beantragen und einfach den Eltern/… eine formlose Vollmacht schreiben, dass sie ihn abholen können. Das einzige „richtige“ Problem ist, dass man den Pass dann per Post hinterherschicken muss.)
  • Zum Optiker gehen & Augen messen lassen (ev. Kontaktlinsen bestellen) (Nicht zu weit hinausschieben, die Kontaktlinsen brauchen gewöhnlich eine Woche, bis sie ankommen. Aber auch hier – einfach mit dem Optiker sprechen, bei mir haben sie sich dann darum gekümmert, dass es schneller ankam.)
  • Zahnarzttermin (Auch das möglichst schnell, da es oft sehr lange dauern kann, bis man einen Termin bekommt. Notfalls mehrmals anrufen, es sagen immer mal wieder Patienten ab.)
  • Auslandsversicherung abschließen (Ich habe mich durch einige durchgeklickt und bin zu dem Schluss gekommen, dass envivas TravelXL (Partner von der Techniker Krankenkasse) mit 89 Cent pro Tag am besten ist.)
  • Pflanzen unterbringen 
  • Verabschieden (Freunde, Großeltern, langjährige Musiklehrer, Nachbarn, sonstige Bekannte)
  • Kündigungen u. Ä. (Sportverein, Musikunterricht, Zeitschriftenabos,…)
  • Friseur (Muss zwar nicht sein, aber ich habe mich damit wohler gefühlt, zu Hause zu einem mir bekannten Friseur zu gehen, als mir dort erst einen suchen zu müssen.)
  • Gastgeschenk besorgen (Süßigkeiten sind eigentlich immer gut. Ansonsten vielleicht etwas, das typisch für das eigene Heimatsland ist – war bei mir ein bisschen schwierig, weil meine Gastmutter selbst aus Deutschland kommt… ^^ – und Spielsachen für das Kind/die Kinder – ein Spiel, Buch, Malbuch, Stifte, ein Kettchen/Armband, … oder auch selbst etwas basteln)
  • Au Pair Vertrag unterschreiben lassen (Wie gesagt, auf AuPairWorld gibt es vorgefertigte Verträge, muss man nur noch die entsprechenden Daten einsetzen. Für manche Länder gibt es spezielle, für England einfach den Standard-Vertrag, wobei man da auch nicht alles unbedingt braucht, das kann man ja dann rausstreichen.)
  • Flug buchen (Sobald das mit dem Vertrag geklärt ist (wobei ich es vorher gebucht habe), Flug buchen! Am besten natürlich mit der Familie vorher abstimmen, ob das so passt, und ob sie einen am Flughafen abholen bzw. wo man sich trifft / wie man da am besten hinkommt. Nach England finde ich British Airways sehr gut – ich bin jetzt schon mehrmals mit ihnen nach London geflogen, war alles sehr angenehm und die Mitarbeiter sowohl am Flughafen als auch im Flugzeug sehr nett. Außerdem kann man dort 24 Stunden vor dem Abflug schon zu Hause online einchecken und dann kostenlos dort bereits seinen Sitzplatz reservieren. Wenn man das recht am Anfang der 24 Stunden macht hat man gute Chancen, seinen Lieblingsplatz zu bekommen.)
  • Girokarte / Kreditkarte beantragen! (Bedenke: England ist Nicht-Euro-Zone (dabei ist die Währung interessant, nicht die Mitgliedschaft in der EU), bei Abhebungen fallen sonst Gebüren an! Da es schwierig/unmöglich ist, bei englischen Banken als Nicht-Engländer ein Konto zu eröffnen und man ohne geregeltes Einkommen den DKB-Cash nicht bekommt, habe ich mich für ein kostenloses Konto bei Comdirect entschieden und bin soweit zufrieden. Man bekommt eine Girokarte, kann eine kostenlose Visa-Karte mitbestellen, kann mit der Girokarte im Nicht-Euro-Land kostenlos abheben.)

 

Beim nächsten Beitrag geht es dann weiter mit Tipps zum Handy-Vertrag und Packen (+ Musikinstrumente auf dem Flug). Wenn ihr irgendwelchen bestimmten Fragen habt, zu meinen Vorbereitungen, zum Au Pair Leben selbst, (Reisen in) London oder was auch immer, fragt einfach! :)

Ich gehe als Au Pair nach London!

Und damit würde dann auch mal endlich das passieren, was der erste Grund für die Eröffnung dieses Blogs war – ein Jahr (nun gut, 11 Monate) als Au Pair ins Ausland zu gehen.

Vor zwei Jahren, als ich angefangen habe, das das erste Mal zu planen, war mein Ziel noch Amerika. Das habe ich dann erst mal wieder aufgegeben gehabt. In letzter Zeit war dann mein Plan, sofort mit dem Studieren anzufangen, sofern das klappt – haha, ja, hat es nicht. Ich wollte Psychologie studieren, bin aber knapp am NC vorbei und wurde deshalb nicht angenommen, auch wenn es bei zwei Unis echt knapp war.

Daraufhin habe ich mich dann doch mal intensiver mit Alternativen auseinandergesetzt und ein neues Ziel gefunden: English Studies und Medienwissenschaft in Bonn studieren. Dabei ist der NC kein Problem, nur dass ich zum Bewerben zu spät dran bin. Also doch ein Jahr aussetzen – und da kam sofort wieder Au Pair in meinen Sinn. Amerika kam jetzt aber nicht mehr in Frage, weil ich da wenn nur mit einer Organisation hin gewollt hätte – aber dafür fehlt mir ein Großteil der 200 Stunden, die man mit Kindern gearbeitet haben muss und überhaupt, auch da war es schon ein bisschen spät für.

Aber egal – ich liebe schließlich London. Und nach England traue ich mich auch ohne Organisation. Also habe ich mich vor ungefähr einer Woche kurzerhand bei AuPairWorld angemeldet und nach passenden Familien gesucht. Besonders eine klang absolut super, und obwohl ich mich bei mehreren beworben habe, hat es tatsächlich genau bei dieser Familie hat es dann nach Gesprächen per Mail und Skype auch geklappt. Yay!!

Deshalb werde ich dann nun schon diesen Sonntag, den 04.09., nach London fliegen und dort für 11 Monate bleiben. Sehr kurzfristig, aber irgendwie war das bei meinen beiden vorherigen London-Aufenthalten auch so, da habe ich es beide Male erst zwei bzw. drei Tage vorher beschlossen. Ab nächster Woche darf ich dann also auf ein 5-jähriges Mädchen aufpassen und in London leben.

Anders als vor zwei Jahren weiß ich aber noch nicht, ob ich darüber bloggen möchte, das wird sich dann in der nächsten Zeit zeigen. Aber wahrscheinlich muss ich schon kurz nach meiner Ankunft die Eindrücke loswerden, mal sehen, ob sie es bis hierhin schaffen. ;) (Würde euch das denn interessieren?)

Falls ihr noch Tipps zum Thema Packen habt – immer raus damit! Denn mit einer Gewichtshöchstgrenze von 23kg (+ 2 Handgepäckstücke, da ich mit British Airways fliege) kann man nicht soo super viel einpacken, vor allem wenn Wintersachen in den Koffer müssen. Außerdem werde ich versuchen, meine Geige als Handgepäck durchzuschmuggeln (eigentlich zu groß, aber nach Internetberichten scheint es meistens dennoch zu funktionieren) – hat damit schon mal jemand Erfahrungen gemacht?

Ich bin jedenfalls super gespannt und aufgeregt, natürlich auch nervös. Aber glücklich! Am meisten werde ich natürlich meine Familie und Freunde vermissen, aber auch so ganz ohne Klavier, zum ersten Mal seit 13 Jahren, wird schwer. :D

Jubiläum: 1 Jahr blogge ich jetzt

Es ist soweit – bzw, eigentlich war es am 22.09. schon soweit, aber ich hatte kein Internet. Deshalb musste dieser Dankeschön-Beitrag leider bis heute warten. Aber jetzt ist es fast genau ein Jahr her, dass ich auf diesem Blog meinen ersten Eintrag veröffentlicht habe und ich bin wirklich stolz drauf, was in diesem Jahr aus dem Blog geworden ist.

Das erste Mal, dass ich auf die Idee kam, einen Blog zu schreiben, war durch die Serie „Awkward“. Tja, ist leider so. :D Irgendwie hat mich das nicht mehr losgelassen und ich fand die Idee einfach interessant, ich wollte selber schreiben. Also habe ich mich über Blogseiten informiert und WordPress als die beste befunden. Dann war natürlich die Frage – worüber genau will ich denn überhaupt bloggen? Da die ursprüngliche Idee ja von besagter Serie kam, gingen meine Vorstellungen auch mehr in den Bereich ‚Mein Leben‘. Und dann habe ich ein entdeckt, dass viele andere in meinem Alter als angehendes Au Pair einen Blog dafür hatten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein Au Pair Jahr auch fest geplant und die Idee war da: Ich würde über meine Vorbereitungen auf dieses Au Pair Jahr, meinen Traum Schauspielerin zu werden und Sonstiges, was mir im Leben noch so passieren würde, schreiben.

Und das habe ich dann auch getan. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, dass ich nach kurzer Zeit das Ganze mit dem Bloggen wieder aufhören würde, aber stattdessen ist es immer mehr geworden, es hat mir immer mehr Spaß gemacht, ich habe immer mehr Themen gefunden, über die ich schreiben wollte. Und obwohl ich überhaupt keine Werbung gemacht habe und den Blog anfangs auch mehr für mich selber geschrieben habe, kamen mit der Zeit ein paar Leute dazu, die mein Geschreibsel anscheinend unterhaltend genug fanden, meinen Blog zu abonnieren. Danke! :) Denn obwohl ich mir von Anfang an gesagt habe, dass es ganz bestimmt nicht mein Ziel ist, möglichst viele Follower zu bekommen, habe ich mich doch über jeden Einzelnen total gefreut (und tue das auch immer noch). Inzwischen sind es 20 Leute, die auf „Folgen“ gedrückt haben. :)

Ich habe mir gedacht, dass ich zu diesem Jubiläum einfach ein paar Statistiken mit euch teile, mich persönlich interessiert das immer.

  • Beiträge: 82
  • Kommentare: 131
  • Höchste Anzahl Aufrufe an einem Tag: 66 (11. Juni 2014)
  • Höchste Anzahl Aufrufe in einem Monat: 237 (Juni 2014)
  • Aufrufe der gesamten Zeit: 827
  • Aktivste Tageszeit für Kommentare: 17:00 Uhr

Länder, in denen mein Blog aufgerufen wurde: Deutschland (614), Vereinigte Staaten (47 – das hat mich doch überrascht, dass das so viele sind), Österreich (43), Schweiz (38), Mexiko (12), Spanien (11), Russland (10), Niederlande (9), Finnland (7), Schweden (7), Vereinigtes Königreich (6), Polen (6), Frankreich (4), Brasilien (4), Ungarn (3), Belgien (3), Georgia (1), Slowakei (1), Irland (1)

Am meisten Aufrufe hatten folgende Beiträge: Startseite / Archivseite (348), Musik – Konzert – The Baseballs (Game Day Tour) / Music – concert (61), About me (36), Zeichnungen 3 – Benedict Cumberbatch (23), Klarträumen Update & Schauspielen – Offenes Schauspieltraining III (23)

Wie seit ihr auf meinem Bl0g gelandet? Über das WordPress Dashboard (78), Google (75), irgendwelche mir unerklärlichen Facebook-Links, durch die man wieder auf meinem Blog landet (51), den tollen Blog Pieces of Emotions, (21), den tollen Blog Movie.Love.Undying. (7) und ein bisschen anderes Zeugs

Durch welche Suchbegriffe ist jemand auf meinem Blog gelandet? „stadtsprüche“ (keine Ahnung, warum), „‚hin und weg‘ florian david fitz“, „im labyrinth fehling“, „benedict cumberbatch zeichnungen“, „prüfung hfmdk schauspiel erfahrung“, „schauspielunterricht während man au pair macht“, „you tube,sam tsui singt“, Unbekannte Suchbegriffe

Und wer kommentiert so? Am meisten hat Michael von Movie.Love.Undying kommentiert, dann Pieces of Emotions, Oldboy Delarge, Schriftschnipsel, ansonsten auch noch Lila Lichtspiel und ERGOThek.

Danke, danke, danke dafür! Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch. :)

 

Ach, und übrigens – ich weiß, ich hatte schon längst weiter von London berichten wollen, aber irgendwie ist immer etwas dazwischen gekommen. Aber keine Sorge, das kommt noch. ;)